
Da steht man auf Startbahn, schiebt langsam die Schubhebel nach vorne. Der große Vogel nimmt langsam an Geschwindigkeit auf, die Beleuchtung huscht in immer größeren Abständen am Seitenfenster vorbei bis sich langsam die Nase hebt und man den Boden verlässt. Es rumpelt und kracht, währrend langsam das Fahrwerk eingefahren wird. 1000ft, 2000ft….Die Klappen werden eingefahren und der Steigflug beginnt. Mit einem Mal leuchten die Anzeigen auf, Probleme mit Triebwerk Nr. 2. Vogelschlag! Zurück zum Flughafen und gelandet.
Heftig, was für einen Schaden ein kleiner Vogel an einer der Triebwerksschaufeln anrichten kann (siehe oben). Gerade heutzutage wird es immer mehr zum Problem. Schwalbenschwärme, Wildgänse, Möwen, Tauben siedeln sich an Flughäfen an und bilden eine nicht zu unterschätzende Gefahr. An einigen Flughäfen wird mit akkustischen Signalen versucht die Vögel zu vertreiben, bei anderen durch Schüsse und bei wieder anderen mit Raubvögeln und deren Falknern.
Fakt ist, der kollektive Selbstmord eines Vogelschwarms ist alles andere als ungefährlich für das Flugzeug und seine Insassen. Diesbezüglich gibt es auch das eine oder andere Sehenswerte Video auf Youtube. Einfach nach “Vogelschlag” oder “Bird Strike” suchen.